Eishockey Forum - Kaltern zieht sich aus der Serie A zurück

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Mi. 29.04.15 - 09:38:37

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kaltern zieht sich aus der serie a zurück
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Mi. 29.04.15 - 09:49:27

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Die Würfel sind gefallen

Die offizielle Stellungsnahme vom Verein.

Anscheinend könnten auch Eppan und Neumarkt aus finanziellen Gründen in der nächsten Saison möglicherweise nicht mehr an der Serie A teilnehmen...
Dieser Beitrag wurde am 29.04.15 - 09:50:34 von hannah22 editiert!
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Mi. 29.04.15 - 09:57:29

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Schade für kaltern. Ich wünsche kaltern in der serie b eine gute saison.
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Mi. 29.04.15 - 10:04:41

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Das ist wohl die logische Schulssfolgerung von einem "Zwangseinschreiben" in der Serie A.

Wünsche den Kaltern viel Glück in der Serie B und hoffe dass sie ihre hervorragende Jugendarbeit weiterführen.
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Mi. 29.04.15 - 10:05:09

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Was ich nicht verstehe....warum können sich Kaltern und Eppan nicht zu einer Spielgemeinschaft zusammenschließen?! Das Zurückkehren in die Serie B ist meines Erachtens ein Rückschritt...vor allem für Eppan.

Diese Vereine werden dadurch wohl einige talentierte Spieler verlieren....
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Mi. 29.04.15 - 10:05:53

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[Zitat] „alea iacta est“ oder „die Würfel sind gefallen“…

Nach vielen Sitzungen, Treffen und Diskussionen haben wir uns definitiv entschieden, in welcher Liga wir die nächste Saison spielen werden.

Doch zuerst der Reihe nach: zu Beginn der letzten Saison stand man bereits vor der Entscheidung, in der ersten Liga oder in der zweiten Liga zu spielen (wobei diese eher eine dritte Liga ist …) und wir wollten das Experiment Serie A wagen. Ein Experiment deshalb, weil es keine wirkliche Orientierung gab, wo man sportlich stehen würde und wie man in der Liga „der Großen“ mithalten würde. Aber wir hatten die Lust, die Leute dazu und einen Finanzplan mit der altbewährten Strategie, nur das Geld auszugeben, welches wir auch haben würden. Heraus kam eine sehr spannende Saison mit vielen packenden Spielen, einer großen Entwicklung bei gar einigen einheimischen Spielern, einer guten Zuschauerresonanz (bis Weihnachten), aber auch eine Spielzeit mit vielen frustrierenden Niederlagen und Enttäuschungen und einer mehr als angespannten Finanzlage, welche nur durch gewisse Maßnahmen halbwegs entschärft werden konnte. Insgesamt hat uns die letzte Saison deutlich unsere finanziellen, organisatorischen und spielerischen Grenzen aufgezeigt.

Auch heuer standen wir wieder vor der Entscheidung, wie und wo wir uns im nächsten Jahr positionieren wollten und hatten dabei 3 Möglichkeiten:
1) Wieder eine eigene Mannschaft in der Serie A zu stellen
2) Zusammen mit Eppan eine Mannschaft für die Serie A und eine Mannschaft für die Serie B zu machen (beide in Farmregelung zueinander)
3) Zurück in die Serie B zu gehen
Neu hinzu kam allerdings die Tatsache, dass heuer wieder Vorstandswahlen bevorstehen und für die nächste Legislaturperiode neben dem Jugend-Koordinator Lukas Sforzellini (trat bereits während der Saison aus dem Vorstand aus), nun auch Vize-Präsident Christian Morandell (Sportlicher Leiter 1. Mannschaft) und Werner Ambach (Teammanager 1. Mannschaft) nicht mehr zur Verfügung standen.

Option 1 mit einer eigenen Mannschaft in der Serie A zu spielen war jene Option, welche wir als erstes streichen mussten. Die Zahlen zeigten uns, dass wir uns diese Liga für ein weiteres Jahr einfach nicht leisten können und uns zudem auch keinen Platz lassen, auch nur einen einheimischen Spieler zu verlieren (z.B. durch Karriereende) oder in die EBEL nach Bozen ziehen zu lassen. Noch größere Einsparungen z.B. durch die Verpflichtung von nur zwei oder drei Ausländern, hätten uns sportlich noch weiter den Anschluss verlieren lassen. Auch bedeutet die Teilnahme an der höchsten Liga, dass gar einige junge nachkommende einheimische Spieler den Schritt zur Seniormannschaft nicht schaffen würden, da der Qualitätsunterschied von einem U18-U20 Spieler zu einem Serie A Spieler einfach enorm ist und wirklich nur die besten der besten den Sprung schaffen. Weiters benötigt man für diese Option einen sportlichen Leiter welcher nicht nur „vom Fach“ ist, sondern auch bereit ist, eine Unmenge an Arbeitsstunden in die vielfältigen Aufgaben, die eine solche Position mit sich bringt zu stecken.

Option 2, die Zusammenarbeit mit Eppan wäre sowohl sportlich wie auch finanziell sicher eine sehr reizvolle Option. Durch die Zusammenlegung der Mannschaften würde man nicht nur sehr viel Geld einsparen, man hätte auch die Möglichkeit eine schlagkräftige Mannschaft mit nahezu ausschließlich Eigengewächsen, sowohl für die Serie A als auch für die Serie B zu stellen. Auch die jungen Spieler hätten Zeit und Möglichkeit gehabt sich zu entwickeln, die Herausforderung anzunehmen und zu wachsen. Eppan (stellt aus finanziellen Gründen möglicherweise auch keine Mannschaft für die erste Liga) ist an uns herangetreten und zusammen haben wir in zahlreichen Sitzungen versucht, uns auf gemeinsame Strategien und Wege zu verständigen. In den offenen und konstruktiven Gesprächen legten wir nicht nur untereinander unsere Zahlen offen, sondern haben auch versucht, sämtliche Diskussionspunkte bereits im Vorfeld zu klären, um später möglichst wenig Reibungspunkte zu haben. Im Laufe der Verhandlungen kam es dabei durchaus zu Annäherungen in vielen Punkten.

Der Schritt seine Eigenständigkeit aufzugeben und mit einem anderen Verein zusammenzuarbeiten, birgt aber auch gewisse Risiken und vor allem benötigt eine solche Umstellung mit allen Reibungsflächen und Konfliktpotentialen viel Energie und folglich auch die Menschen, welche diese Energie investieren wollen. Nach dem Abgang von Christian Morandell und Werner Ambach fehlen uns aber zwei wichtige Säulen um dieses Projekt voranzutreiben. Da die zu erfüllenden Anforderungen und die zu bewältigenden Aufgaben zwangsläufig über jemanden führen müssen, der bereits diesen Verein geleitet hat oder selbst Teil der ersten Mannschaft war und darüber hinaus dort auch noch eine Führungsposition inne haben musste, engt sich der Radius für die Suche nach geeigneten Nachfolgern sehr ein und es war mir nicht möglich, hier einen adäquaten Ersatz zu finden. Auch die naheliegende Option, den sportlichen Leiter der Jugend Karl Anderlan mit dieser Aufgabe zu betreuen, machte wenig Sinn, da man dadurch nur seine Stelle nachbesetzen hätte müssen. Und hierfür die geeignete Person zu finden ist genauso schwierig

Parallel dazu waren wir uns auch im Vorstand nicht ganz einig, ob dieser Weg der sinnvollste für uns ist und speziell ich selbst bin eher der Meinung, dass Kaltern, Eppan und auch Neumarkt (haben ebenfalls bekundet aus finanziellen Gründen möglicherweise nicht mehr in der ersten Liga mitspielen zu wollen) wieder zusammen in die Serie B gehören.

Da wir also nicht geschlossen hinter dieser Entscheidung standen, wir uns immer noch als Dorfverein sehen, wir auch von zahlreichen Sponsoren durchaus kritische Bemerkungen zur Zusammenarbeit zu hören bekamen, da uns auch die geeigneten Vorstandsmitglieder für diesen Schritt fehlen und trotz der vorhandenen Einsparungsmöglichkeiten dieser Schritt für uns immer noch eine hohe finanzielle Belastung bedeuten würde, haben wir Eppan vor kurzem mitgeteilt, dass wir uns bei aller Freundschaft nicht für diese Option entschieden haben.

Dementsprechend bleibt nur mehr Option 3 übrig und somit wird Kaltern nächste Saison in der Serie B spielen. Dabei liegt es allerdings auf der Hand, dass man einige Kaderstützen verlieren wird (natürlich nur in eine höhere Liga). Wir werden versuchen viele junge einheimische Spieler ins Team einzubauen und folglich wird man sicherlich keine „Meistermannschaft“ haben. Allerdings könnte man sich punktuell mit einigen auswärtigen Spielern verstärken, sofern es vereinspolitisch Sinn macht. Realistisch in diesem ersten Jahr sollte allemal ein Platz im vorderen Tabellendrittel sein. Dabei gilt es derzeit noch abzuklären, wie genau die Mannschaft aussehen wird bzw. welche Spieler bleiben werden. Genauere Details hierzu werden noch folgen.

Ziel kann es nur sein mit den „Dorfmannschaften“ Eppan, Neumarkt sowie Neueinsteiger Cavalese, zusammen mit den restlichen 13 Mannschaften (und vielleicht auch noch weiteren Serie A Vereinen, welche finanziell zurückstecken müssen) eine solide Liga zu schaffen, woraus sich in 2-3 Jahren und womöglich eine Serie B1 (mit 1-2 Ausländern) und eine Serie B2 (ohne Ausländer) entwickeln könnte.

Organisatorisch ist diese Meisterschaft weit weniger aufwendig und auch finanziell etwas weniger belastend als eine Serie A Teilnahme. Die Sparmaßnahmen der letzten Jahre waren äußerst schmerzvoll und haben wenig Platz für Spaß an dieser Arbeit gelassen. Ein primäres Ziel ist es im Jugendbereich einen weiteren Vollzeittrainer von auswärts zu engagieren um unsere Jugend noch besser auszubilden. Zudem ist jetzt auch die Möglichkeit gegeben, z.B. den Betreuern oder Helfern mal einen Pullover zu spendieren oder einfach mal spontan zusammen Pizza essen zu gehen, was bisher kaum möglich war. Vielleicht kann man jetzt auch den Spielern der ersten Mannschaft zumindest die Schlittschuhe spendieren oder in ein Trainingslager fahren denn die letzten Jahre hat es nichteinmal das gegeben.

Deshalb hoffe ich, dass alle Sponsoren, Gönner und Freunde diese Entscheidung verstehen und uns auch weiterhin in diesem Maße unterstützen, wie sie es bis jetzt getan haben. Unser Hauptsponsor rothoblaas mit Chef Robert Blaas hat uns bereits im Vorfeld zugesichert, hinter jeder unserer Entscheidungen zu stehen und weiterhin Hauptsponsor zu bleiben. Er identifiziert sich mit unserer Vereinspolitik und vertraut uns, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Um jede Überlegung, jedes Argument, welches zu unserer Entscheidungsfindung geführt hat, hier aufzulisten, würde es wohl noch gar einiger Seiten bedürfen. Demzufolge ist dieser Brief an euch lediglich eine Bündelung der wichtigsten Punkte und der Versuch, euch so transparent wie möglich aufzuzeigen, warum und weshalb wir uns entschlossen haben, uns nächstes Jahr in der Serie B einzuschreiben.

Als einer der bodenständigsten und finanziell solidesten Vereine, mit nahezu den meisten integrierten Eigengewächsen in der Mannschaft, als erster den Schritt in die Liga zurück zu wagen bleibt derweil als bitterer Beigeschmack, oder spricht genau für uns…
Mit sportlichen Grüßen
euer Mathias Lobis

Quelle: www.eishockey-kaltern.com
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Mi. 29.04.15 - 10:13:53

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@Lexl

Warum schließen sich nicht Chievo Verona und Hellas Verona zusammen?

Da wird man wohl genügend diskutiert haben, respektiere die Entscheidung, nicht alle Vereine können/wollen Serie A spielen.
Dieser Beitrag wurde am 29.04.15 - 10:14:02 von Macchia editiert!
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Mi. 29.04.15 - 10:34:28

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Fan von: HC Pustertal
Kein guter Vergleich......Chievo und Hellas schaffen die Serie A auch ohne Zusammenarbeit.....
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Mi. 29.04.15 - 10:44:57

Snorre ist im Moment nicht auf sonice.itSnorre
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Wie der Präsident von Kaltern geschrieben hat, sehen sie sich organisatorisch und finanziell nicht überaus zu fusionieren... finde dieses Argument zwar schwach und ist laut mir auch nur eine Ausrede um von den wahren Gründen abzulenken.... auf jeden fall aber traurig fürs Hockey im Überetsch ! Smilie Smilie
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Mi. 29.04.15 - 12:22:36

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Kaltern ist in der Serie B aktuell sicher besser aufgehoben als in der Serie A,die besten können ja wo anders spielen.
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Mi. 29.04.15 - 13:10:56

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[Zitat]
Original von hannah22:
Anscheinend könnten auch Eppan und Neumarkt aus finanziellen Gründen in der nächsten Saison möglicherweise nicht mehr an der Serie A teilnehmen...

diese feststellung macht mir zu denken.
neumarkt ist verärgert, gröden ohne führung, das "hinkende" valpe wird im sommer wieder anfangen zu drohen und die ausländerregelung in frage stellen. sollte auch noch eppan aussteigen, dann wird das eine "kraft- und zerreisprobe" für fisg, lega und für die elite a 2015-2016.

ich habe kein besonders gutes gefühl.....
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Mi. 29.04.15 - 13:38:03

game_misconduct ist im Moment nicht auf sonice.itgame_misconduct
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@hx

musste ja so kommen bei einer südtirolmeisterschaft mit den meisten vereinen im umkreis von nicht mal 50km...eppan und kaltern zusammen würden eine tolle serie a mannschaft zusammenbekommen und die besten u20 spieler sollen eine oder auch 2 serie b mannschaften zusammenstellen...vorallem eppan und neumarkt oder auch gröden haben in der serie b nichts verloren, der niveauunterschied zu auer, meran oder dem ev bozen ist um einiges grösser als zu den schwächeren serie a mannschaften...und auch die aussage von lobis on der dolomiten, dass es in zukunft eine b1 mit 2 imports und eine b2 ohne imports geben könnte, wäre ein gewaltiger rückschlag fürs italienische eishockey, dann hätte man wohl 3 meisterschaften mit 5-6 mannschaften....
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Mi. 29.04.15 - 13:53:06

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Fan von: HC Neumarkt
Das war nach so einer Saison irgendwie vorhersebar... Schade zwar, aber vorhersehbar. Die Intentionen, eine große Serie A zu schaffen waren sicher richtig, aber die Umsetzung auf die Art und Weise, wie sie geschehen ist, konnte nicht funktionieren.
Auch wenn das hier nicht die populärste Meinung ist glaube ich, dass man der INL noch ein oder zwei Jahre Zeit hätte geben sollen, da sie vom Niveau her wohl am Besten den Möglichkeiten von Neumarkt, Eppan, Kaltern und Meran entsprochen hätte. Natürlich mit anderen Nachteilen, die hier schon zu genüge diskutiert wurden, aber darüber zu jammern ist jetzt sowieso zu spät.
So bleiben für diese Mannschaften zwei relativ unattraktive Alternativen: Weiterhin im Tabellenkeller der Serie A herumgurken, auf ein paar Siege oder Wunder hoffen (ohne natürlich die Leistung von Eppan in den Playoffs schmälern zu wollen) und den Zuschauerzahlen langsam beim Sinken zuzusehen, oder aber in eine Liga abzusteigen, für die die Vereine eigentlich zu stark sind, was natürlich ebenfalls in einem Verlust von Qualität und Attraktivität mündet. Interessant wird jetzt werden, was die Vereinsführungen von Neumarkt und Eppan entscheiden. Aber es ist schon enttäuschend, dass dieses als ach so großartig angepriesene "Langzeitprojekt" bereits nach einer Saison wieder vor dem Scheitern steht.
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Mi. 29.04.15 - 14:12:50

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Es wird nie eine Meisterschaft geben, in der alle vorne mitspielen können. Wenn "Attraktivität" mit "man muss um den Titel mitspielen" gleichzusetzen wäre, dann würde keine Sportliga auf dieser Welt funktionieren. Nur bei uns muss es scheinbar so sein, dass man immer vorne dabei sein muss, egal ob andere das doppelte, dreifache oder vierfache Budget haben.

Im Tabellenkeller herumgegurkt sind nur Kaltern und Fassa, alle anderen haben zumindest sportlich eine mehr oder weniger erfolgreiche Saison hinter sich, bis auf Neumarkt, das aber auch nicht abgeschlagen hinterherhinkt. Beklagt sich in Cortina jemand? Hat sich Fassa bisher beklagt? Beklagen wir uns? Und es geht allen genau gleich, da ist bis auf Fassa keine reiche Tante in Sicht, die die Löcher stopfen wird, und da muss man halt die Ärmel hochkrempeln und hart arbeiten, ohne das Wichtigste aus den Augen zu verlieren: das Eishockey in Italien am Leben zu erhalten und zu neuer Blüte führen, und zwar mit einheimischen, starken Spielern.

Da war von vorne herein klar, dass das nicht von heute auf morgen gehen wird, und -noch einmal- in jeder Liga auf der ganzen Welt gibt es Favoriten, Außenseiter und jene, die unter "ferner liefen" zu finden sind, und die Liga war noch weit ausgeglichener, als sich das die meisten erwartet hatten.
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Mi. 29.04.15 - 15:12:24

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Ich kann den Schritt von Kaltern sehr gut verstehen und glaube Kaltern wird sich in dieser Liga wohl fühlen. Neumarkt wird wohl das Problem haben, dass aufgrund der exzessiven Legionärspolitik der letzten Jahre wohl keine Spieler mehr da sind die Serie B spielen werden.
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