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Sa. 25.07.26 - 16:43:41 Registriert seit: Juni 2000 Posts: 11.939 |
Wahlergebnis Verbandspräsident
Andrea Gios 1.315 (63,9591%) Tommaso Teofoli 432 (21,0117%) Walter Andriolo 221 (10,7490%) Fabio Labia 49 (2,3833%) Leerer Stimmzettel: 39 (1,8969%) Da Gios die Hürde von 66,67% der Stimmer nicht erreicht hat, darf er nicht mehr kandidieren. Da keiner von den anderen Kandidaten die Hürde von 50% + 1 Stimme erreicht, wurde niemand als Verbandspräsident vorerst gewählt. Wie geht es weiter? Die Vereine müssen nochmal wählen, wann wurde noch nicht kommuniziert. |
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Sa. 25.07.26 - 18:56:51 Registriert seit: August 2023 Posts: 944 |
Das wurde auch Zeit.
Somit muss auch kein Verein mehr seinen Sohn verpflichten |
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So. 26.07.26 - 08:17:29 Registriert seit: Oktober 2005 Posts: 5.797 |
@Hockeyaddicted
So ein Quatsch. Wenn man weiter als bis zur eigenen Nasenspitze sehen könnte, müssten sich einem,bezogen auf den Sektor Eishockey. bei den jetzt möglichen Szenarien, die Nackenhaare aufstellen. |
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So. 26.07.26 - 08:51:05 Registriert seit: April 2012 Posts: 2.936 Fan von: HC Bozen |
Ja, die Alternativen sind zum Graußen. Kann man nur hoffen, dass von Südtiroler Seite nun was gscheideres vorgeschlagen wird. |
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Mo. 27.07.26 - 08:01:12 Registriert seit: Oktober 2005 Posts: 5.797 |
@Hansi
Es war die Ausgangslage mit der qualifizierten Mehrheit schon sehr schwierig. In Südtirol einen geeigneten Kandidaten zu finden ist es noch mehr. Nicht dass es keine kompetenten Menschen geben würde - einer davon ist aktuell Vizepräsident - aber wollen die sich auf diesen Schleudersitz setzen? Südtirol hält zwar über 33 % der Gesamtstimmen (das ist die Summe aller Stimmrechte der beim Verband eingetragenen Vereine), daher kann es schon eine Entscheidung in die gewünschte Richtung lenken, allerdings besteht das große Risiko, dass die Vereine der Lombardei und des Piemont und des Veneto, die zusammen 34 % der Stimmrechte innehaben, sich gegen einen Präsidentschaftskandidaten aus Südtirol formieren. Die größte Sorge ist die, dass der/die neue Präsident/in aus dem "falschen" Sektor kommt, denn alle anderen Sektoren des Eissportverbandes, bringen WM-Titel oder olympische Medaillen, das könnte sich auf die Verteilung der vorhandenen Geldmittel auswirken. Fast schon ein Todesurteil für das Eishockey. Was ich am Wahlergebnis nicht verstehe, sind 39 weiße Stimmzettel. Bei vier Kandidaten, findet man keinen, der wählbar ist? Und auch dass ein Verein, ein Vertreter der Techniker und ein Vertreter der Athleten, allesamt anwesend, überhaupt nicht gewählt haben. |
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Mo. 27.07.26 - 08:34:50 Registriert seit: April 2012 Posts: 2.936 Fan von: HC Bozen |
@mannik
[Zitat] Die größte Sorge ist die, dass der/die neue Präsident/in aus dem "falschen" Sektor kommt, denn alle anderen Sektoren des Eissportverbandes, bringen WM-Titel oder olympische Medaillen, das könnte sich auf die Verteilung der vorhandenen Geldmittel auswirken. Was aus Sicht der anderen Sektoren absolut verständlich wäre, so ehrlich muss man sein. |
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Mo. 27.07.26 - 10:07:59 Registriert seit: Oktober 2005 Posts: 5.797 |
@Hansi
Absolut richtig. Genau aus diesem Grund muss der Sektor Eishockey - aus eiskaltem Eigennutz - versuchen, es durch den "richtigen" Präsidenten erst gar nicht zur Notwendigkeit der argumentativen Rechtfertigung im Verbandsvorstand kommen zu lassen. Kirchtürme dienen in dieser Situation nur, dass jeder die Alarmglocken besser hört, nicht dazu Eigeninteressen zu schützen. |
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Mo. 27.07.26 - 14:32:34 Registriert seit: Januar 2026 Posts: 45 |
Ich hoffe stark, dass sich die veranwortlichen aller südtiroler Vereine an einen Tisch setzen und diese Lage ordentlich besprechen. Hier muss gemeinsam eine Person gefunden werden die man für das Amt ins Rennen schickt und hinter der man dann auch als kollektiv steht (mit 33%).
Diese Absprache hat man bei den jetzigen Wahlen am Samstag warscheinlich verschlafen. Zisser muss in so einem Fall mehr sveglio sein. Dieser Beitrag wurde am 27.07.26 - 14:33:04 von WiacheGroggl editiert! |
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Mo. 27.07.26 - 15:06:33 Registriert seit: September 2000 Posts: 14.225 Fan von: HC Pustertal |
@WiacheGroggl
ich glaube nicht, dass hier zisser mit sveglio sein etwas ändern konnte. im gegenteil. viel mehr war es, wie beschrieben, eine protestwahl aus gewissen lagern, vor allem im nicht-eishockey-bereich zu suchen. hier zeigt sich halt einmal mehr, dass es ein problem gibt: so lange eishockey keinen eigenen verband darstellt, sondern des coni-geldes und der macht wegen teil der fisg bleibt, wird sich wenig ändern. dieser längst überfällige schritt wurde in den 1990ern und 2000ern von bolognini und co. verschlafen/verhindert/vermurkst und nun zahlt man mit diesen dilemmas den preis. und das richtig offensichtlich. dass ein kandidat mit 63 % sich jenen mit 20 % und 10 % beugen muss, ist schon an sich ein wahnsinn. die protestwähler haben ihr ziel erreicht. was aber sonst welches ziel erreicht wurde, erschliesst sich mir nicht. |
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Mo. 27.07.26 - 17:40:10 Registriert seit: Juni 2000 Posts: 11.939 |
@Patza
Wie Mannik schreibt "Die größte Sorge ist die, dass der/die neue Präsident/in aus dem "falschen" Sektor kommt, denn alle anderen Sektoren des Eissportverbandes, bringen WM-Titel oder olympische Medaillen, das könnte sich auf die Verteilung der vorhandenen Geldmittel auswirken. Fast schon ein Todesurteil für das Eishockey. " Das war der ausschlaggebende Grund, warum niemand einen eigenen Eishockeyverband gegründet hat. |
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Di. 28.07.26 - 08:21:09 Registriert seit: Oktober 2005 Posts: 5.797 |
[Zitat] viel mehr war es, wie beschrieben, eine protestwahl aus gewissen lagern, vor allem im nicht-eishockey-bereich zu suchen. Eigentlich nicht, denn Teofoli und Andriolo stammen beide aus dem Eishockey und wurden auch von Eishockeyvereinen unterstützt. hier zeigt sich halt einmal mehr, dass es ein problem gibt: so lange eishockey keinen eigenen verband darstellt Wie Gianpaolo schreibt, war das kein Versäumnis, sondern eine kalkulierte Entscheidung angesichts des Verteilungsschlüssel des NOK. Eine Trennung hätte das Eishockey eines Großteils der Mittel beraubt. Das wäre das eigentliche Dilemma. Nebenbei gibt es insgeheim ja einen Eishockeyverband im Rahmen des Eissportverbandes. Damit ist man dem Druck der IIHF etwas augewichen. dass ein kandidat mit 63 % sich jenen mit 20 % und 10 % beugen muss, ist schon an sich ein wahnsinn Beugen musste Gios sich den Gegenkandidaten ja nicht, denn sie haben die Wahl ja auch verloren. Gios musste sich den gesetzlichen Bestimmungen des Gesetzes über die Neuregelung des Sports beugen. Manches Mal sind qualifizierte Mehrheiten gut, manches Mal nicht. Dafür, dass jetzt alles in der Luft hängt, müssen sich einige Südtiroler Vereine an der Nase fassen. Um ein kleineres Übel zu verhindern, hat man ein größeres daraus gemacht. Dieser Beitrag wurde am 28.07.26 - 08:22:46 von mannik editiert! |
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